BZ online, 12.10.2026
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Symposium in Freiburg über Reichsbürger, Tradwives und rechte Esoterik
18 Veranstaltungen mit Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland hat das Team vom „Schopf2“ zu einem Symposium über Rechtsextremismus zusammengestellt. Der Eintritt ist frei.
Das Team vom „Schopf2“ unter der Leitung von Siegfried Teuchert und Jirka Schwarzkopf hat für die Zeit vom 16. Oktober bis 1. November das Symposium „Rechtspopulismus und Esoterik – eine Bestandsaufnahme“ organisiert. Es geht in 18 Veranstaltungen um demokratiefeindliche Tendenzen im Umfeld esoterischer Weltsichten, rechtspopulistischer Verschwörungserzählungen und Social Media. Dazu werden Vorträge und Workshops im „Schopf2“, Schopfheimer Straße 2, angeboten.
Matthias Pöhlmann, Weltanschauungsbeauftragter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, und Rita Nikolai, Professorin für Pädagogik an der Uni Augsburg, eröffnen die Reihe mit ihrer Buchvorstellung „Gefährliche Bildung – Rechte Esoterik im Klassenzimmer“ und einem Podium am Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr. Am Samstag gibt es eine begleitende Ausstellung.
Zu den weiteren Themenblöcken gehören „Die Politik der Nostalgie: Tradwives und die Neuerfindung traditioneller Geschlechterrollen“, „Fake News“, die „Anastasia-Bewegung: Rechts-esoterische Siedler:innen im ländlichen Raum“ sowie dubioses Coaching und Esoterik. Felix Blum vom Verfassungsschutz Baden-Württemberg spricht über „Ideologien der Reichsbürger und Selbstverwalter“, und Ivo Schölzke vom Polizeipräsidium Freiburg erläutert Präventionsmaßnahmen und schätzt die aktuelle Situation in Freiburg ein.
Das Abschlusswochenende wirft einen Blick auf die Region mit der Veranstaltung „Freiburger Standard?!? Von Coronaleugner:innen, Burschis: über Reichsbürger:innen und AfD bis hin zur Identitären Bewegung. Über die Rechte Szene in Freiburg und ihre Erscheinungsformen“ mit Stefan Brandstetter am Samstag und einem Diskussionsabend zum Thema am Sonntag. Der Eintritt ist jeweils frei. Der Veranstalter kündigt an, bei Störungen jedweder Art vom Hausrecht Gebrauch zu machen.
